KampagnenSpendenShop?ber PETALifestyleThemen

Schweine in der Intensivhaltung

Schweinen in der heutigen Intensivhaltung behält man absolut alles vor, was ihren natürlichen Bedürfnissen entspricht: Sie dürfen niemals über blühende Wiesen rennen, sich in der Sonne räkeln, frische Luft atmen oder sonst irgendetwas tun, was die Natur für sie vorgesehen hat. Mutterschweine (Sauen) verbringen den größten Teil ihres Lebens in winzigen Boxen, die so klein sind, dass sie sich nicht einmal umdrehen können. Man schwängert sie fortwährend, bis sie geschlachtet werden. Die Ferkel nimmt man ihren verzweifelten Müttern schon nach wenigen Wochen weg, schneidet ihnen die Schwänze ab, kappt ihnen mit einer Zange die Zähne, und kastriert die männlichen Tiere. Schmerzmittel zur Verringerung des Leidens werden bei all diesen Prozeduren in der Regel nicht verabreicht.

Über neunzig Prozent aller Schweine werden zu irgendeinem Zeitpunkt in ihrem Leben ebenfalls unter beengtesten Verhältnissen gehalten, und 70 Prozent werden sogar permanent so eingepfercht. Säue werden ständig schwanger oder säugend gehalten und in enge Metallställe gesperrt, außerstande, sich umzudrehen. Obwohl Schweine von Natur aus äußerst friedfertige und soziale Tiere sind, werden Sie zu schwänzebeißenden Kannibalen, wenn man sie dermaßen eng hält, und sie entwickeln ein völlig neurotisches Verhalten, wenn man sie isoliert und einpfercht.

Ferkel werden ohne Schmerzmittel mit einer Zange die Zähne gekappt, die Schwänze abgeschnitten und die männlichen Tiere kastriert.

Ferkel werden ohne Schmerzmittel mit einer Zange die Zähne gekappt, die Schwänze abgeschnitten und die männlichen Tiere kastriert.

Aufgrund nicht ordnungsgemäßer Betäubung sind viele Schweine noch am Leben, wenn sie in das Brühbad geworfen werden, das ihre Haare entfernen und ihre Haut aufweichen soll. Zum Zeitpunkt ihrer Tötung sind die männlichen Schweine noch Babies, nur etwa 6 Monate alt. Da ihre natürliche Lebenserwartung zwischen 6 und 9 Jahre liegt, sind sie nicht einmal ausgewachsen, um ein ganzes Leben zu genießen. Stündlich werden allein in Deutschland über 4.500 Schweine getötet. Der durchschnittliche Fleischesser ist verantwortlich für den Missbrauch und Tod von etwa 22 Schweinen.

Die Massentierhaltung ist eine extrem grausame Methode, Tiere aufzuziehen. Da sie aber profitabel ist, wird es wohl noch lange so weitergehen und sogar noch schlimmer werden. Eine Möglichkeit, den Mißbrauch an Tieren zu stoppen, besteht darin, eine Gesetzgebung zu unterstützen, die Massentierhaltung unterbindet. Der beste Weg jedoch, Tiere vor den Grausamkeiten der Massentierhaltung zu bewahren, ist der, kein Fleisch mehr zu kaufen und zu essen. Klicken Sie hier und fordern Sie Ihr kostenloses Veggie-Startpaket an.

 
Newsletter | Suche | Impressum | Kontakt | Peta Weltweit PETA U.S. PETA UK PETA France PETA Spanish PETA Hollan PETA India